Übung: Beleuchtung am Berleburger Stöppel
Beleuchtungsübung des THW
Am 11.10.2024 führte das Technische Hilfswerk (THW) eine umfangreiche Beleuchtungsübung durch, bei der es darum ging, verschiedene Techniken und Ausstattungen zur Beleuchtung von Einsatzgebieten in der Dunkelheit oder bei schlechten Sichtverhältnissen zu testen und zu optimieren. Die Übung hatte das Ziel, den Einsatz von mobilen Beleuchtungseinrichtungen unter realistischen Bedingungen zu üben, um sicherzustellen, dass bei nächtlichen oder schwierigen Einsätzen alle beteiligten Kräfte sicher arbeiten können.
Szenario der Übung: Das Übungsszenario simulierte einen groß angelegten Einsatz bei Nacht, bei dem das THW für die Beleuchtung von Einsatzstellen verantwortlich war. Der Einsatzort war das Gelände vom Stöppel Bad Berleburg.
Ergebnisse der Übung:
- Effektive Beleuchtungstechnik: Die Übung zeigte, wie wichtig eine flexible und effektive Beleuchtungstechnik ist, um den Erfolg von Rettungsoperationen unter schwierigen Lichtverhältnissen zu gewährleisten.
Text: Melissa Große, Bilder: Renee Klotz
600 Einsatzkräfte bei Katastrophenschutzübung RÜBEX24

Mönchengladbach, 02.09.2024
600 Einsatzkräfte, 20 Stationen, ein Tag: Am Samstag trainierten Hunderte THW-Einsatzkräfte aus 44 Ortsverbänden in Mönchengladbach gemeinsam. Im Fokus stand vor allem die Rettung von Personen.
THW/Simon Kaiser
"Aber ich muss doch die Theateraufführung unserer Schule weiter organisieren. Ich kann jetzt nicht weg. Wie soll das denn ohne mich gehen?", fragt eine aufgelöste Frau einen THW-Helfer, der ihr gerade eine enge Wendeltreppe in einem ehemaligen Schulgebäude herunterhilft. Der angesprochene Helfer redet ihr beruhigend zu, während er sie so gut wie möglich stützt. Die Herausforderung dabei: Die Frau ist verletzt und kann daher nur mit einem Bein auftreten. Außerdem steht sie unter Schock. Der Platz auf der engen Treppe reicht aber nicht aus, um sie beispielsweise per Trage zu transportieren. Zum Glück handelt es sich dabei aber nur um eine Übung.
Solche und ähnliche Situationen warteten an 20 Stationen auf die rund 600 THW-Kräfte, die am Samstag an der Katastrophenschutzübung RÜBEX24 in Mönchengladbach teilgenommen haben. Die Schwerpunkte lagen bei der Großübung auf den Themen Suchen und Retten von Vermissten, Arbeiten im und am Wasser, Abstützen und Aussteifen, Technische Rettung sowie Arbeiten unter Atemschutz.
Üben unter realitätsnahen Bedingungen
Viele der Übungen fühlten sich für die Helferinnen und Helfer an wie echte Einsätze. Dafür sorgten neben detaillierten Einsatzszenarien auch Darstellerinnen und -darsteller des Jugendrotkreuzes, die mit verschiedenen Verletzungen die Fähigkeiten der Rettungskräfte forderten. Nicht alle Vermissten waren ohne Weiteres auffindbar. Teilweise war die Unterstützung von Rettungshunden der biologischen Ortung notwendig.
An einer Station war ein Auto von einem herabgefallenen Baum eingeklemmt. Der Weg dorthin war noch dazu von zentnerschweren Betonplatten versperrt. Die Einsatzkräfte nutzten mal den Greifzug, mal einen Teleskoplader, um die schweren Platten zu bewegen und den Weg zum Auto freizulegen.
In einem ehemaligen Schwimmbad retteten die Einsatzkräfte eine Person aus dem Wasser. Weitere Personen waren vermeintlich verletzt in ihren Wohnungen, deren Zugänge blockiert waren. Die Helferinnen und Helfer stiegen über Leitern in die Gebäude und transportierten über verschiedene Leiterkonstruktionen wie die schiefe Ebene oder den Leiterhebel die aufgefunden Personen ins Freie.
An jeder Station arbeitete ein Team von Helferinnen und Helfern, das aus verschiedenen Einheiten aus unterschiedlichen Ortsverbänden zusammengestellt war - so wie es auch im Großeinsatz passieren kann. An jeder Station achteten Beobachterinnen und Beobachter darauf, wie die Einsatzkräfte ihre Aufgaben erledigten und gaben im Anschluss ihre Rückmeldungen dazu.
Artikel und Bilder von: www.thw.de
3 Tage Übung Dillenburg zusammen mit DRK Rettungsdienst
Vom 09.08.-11.08.2024 stand eine 3 Tage Übung in Dillenburg gemeinsam mit dem Rettungsdienst DRK an.
Hauptaktivitäten der Übung
- Bergung aus Trümmern (z.B. bei Gebäudeeinsturz)
- Rettung aus Höhenlagen (z.B. Dächern, Kranen, Hochhäusern)
- Befreiung aus Wassergefahren (z.B. Überschwemmungen, Flutkatastrophen)
- Rettung aus eingeklemmten Fahrzeugen (z.B. nach Verkehrsunfällen)
- Koordination und Kommunikation
Ergebnisse der Übung
- Effiziente Zusammenarbeit: Die Übung hat gezeigt, wie gut das THW und das DRK bei der Rettung von Personen aus unterschiedlichen Gefahrenlagen zusammenarbeiten können. Dabei konnten sowohl technische Fähigkeiten als auch logistische und medizinische Unterstützung nahtlos kombiniert werden.
- Optimierung der Rettungstechniken: Die Einsatzkräfte konnten ihre Rettungstechniken in verschiedenen Szenarien testen und weiter optimieren. Insbesondere der Einsatz von PSAgA, Hydraulikgeräten und Seilwinden wurde effektiv geprobt.
- Sicherheit der Einsatzkräfte: Ein wichtiger Bestandteil der Übung war die Gewährleistung der Sicherheit der Einsatzkräfte. Dies wurde durch den gezielten Einsatz von Sicherungstechniken, Schutzkleidung und PSAgA gewährleistet.
- Reaktionsgeschwindigkeit: Die Übung verdeutlichte, wie wichtig es ist, schnell und gezielt zu handeln, um Personen in Not rechtzeitig zu retten und eine sichere Durchführung der Rettungsoperationen zu gewährleisten.
Fazit: Die Übung zur Personenrettung aus verschiedenen Gefahrenlagen war ein voller Erfolg und zeigte die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen dem THW und des DRKs bei komplexen Rettungsoperationen. Beide Organisationen haben ihre Fähigkeiten und Ressourcen gebündelt, um sicherzustellen, dass Menschen aus den gefährlichsten Situationen schnell und sicher gerettet werden können.
Text: Melissa Große, Bilder: Renee Klotz
PSAgA und Rettung von Personen aus Höhen mit der Bundeswehr Erndtebrück
Übung des THW mit der Bundeswehr: PSAgA und Rettung von Personen aus Höhen
Am 24.07.2024 führten das Technische Hilfswerk (THW) und die Bundeswehr eine praxisnahe Übung mit dem Schwerpunkt auf der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) und der Rettung von Personen aus Höhen durch.
Szenario der Übung: Das Übungsszenario beinhaltete eine Situation, in der Personen aufgrund eines Unwetters oder Brandes in Höhenlagen (z. B. auf Dächern, in Hochhäusern oder auf Industrieklettergerüsten) in Gefahr geraten waren und schnell gerettet werden mussten. Dabei kam die PSAgA zum Einsatz, um die Sicherheit der Rettungskräfte bei der Durchführung von Höhenrettungen zu gewährleisten.
Hauptaktivitäten der Übung:
- Einsatz und Umgang von PSAgA
- Rettungstechniken aus Höhen und Tiefen
- Zugangs- und Sicherungstechnik
Text: Melissa Große, Bilder: Jan Lucas Krause
Übung Hochwasserschutz mit der Bundeswehr
Übung des THW mit der Bundeswehr zum Thema Hochwasserschutz
Am 15.06.2024 fand eine gemeinsame Übung des Technischen Hilfswerks (THW) mit der Bundeswehr zum Thema Hochwasserschutz statt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen zu intensivieren und gemeinsam Strategien zur Bewältigung von Hochwassersituationen zu erproben.
Zu Beginn der Übung wurden die verschiedenen Szenarien eines möglichen Hochwasserereignisses theoretisch simuliert, das weite Teile eines Flusses, Stausees, Überschwemmungsgebiets betroffen hätte. Der Fokus lag auf dem Auf- und Ausbau von Schutzmaßnahmen, der Absicherung gefährdeter Gebiete sowie der Bereitstellung von Notfallversorgung und Infrastruktur.
Hauptaktivitäten der Übung:
- Errichtung von Hochwasserschutzwällen
- Evakuierung und Rettungsmaßnahmen
- Einsatz von Pumpen und Hochwasserabflusssystemen
- Logistische Versorgung
Ergebnisse der Übung:
- Beide Organisationen konnten ihre spezifischen Stärken und technischen Ressourcen effizient in den Übungsszenarien einbringen.
- Besondere Herausforderungen, wie die schnelle Reaktion auf unvorhergesehene Veränderungen des Wasserpegels und das Koordinieren von Einsätzen auf mehreren Ebenen, wurden in realistischen Szenarien erprobt und gemeistert.
Fazit:
Die Übung hat gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen dem THW und der Bundeswehr im Katastrophenfall ist, insbesondere bei extremen Wetterereignissen wie Hochwasser. Durch die gemeinsamen Anstrengungen konnte eine effektive Lösung zur Schadensbegrenzung und Hilfeleistung entwickelt werden.
Text: Melissa Große Bilder: Renee Klotz
THW Bad Berleburg übt schwere Bergungstechniken auf dem 1-A-Gelände
13.04.2024 7:30 Uhr, Bad Berleburg
Der THW OV Bad Berleburg rückte zu Übungszwecken zum 1-A-Gebäude-Komplex aus. Vorort agierten der Zugtrupp, die Bergung, die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung des OV Bad Berleburg und die Schwere-Bergung des OV Lennestadt. Auf dem Abriss geplanten Gelände konnte ein großes Spektrum der Fähigkeiten der THW Fachgruppen geübt werden. Darunter zum Beispiel Einsatzkoordination und Einsatzleitung, das Retten von Personen in einsturzgefährdeten Gebäuden, Wand- und Deckendurchbrüche mittels Kernbohrgerät und Betonkettensägen, Ausleuchten der Einsatzstelle, Deckenabstützung, Eröffnen verschlossener Türen, sensibles Schaffen von Zugängen in verschlossenen Aufzugsschacht - zur Rettung eingeschlossener verletzter Person und die Selbstrettung von Helfern. Wir bedanken uns herzlich bei dem Unternehmen Hagedorn und dem OV Lennestadt für die gute Zusammenarbeit.
Text: Melissa Große
Bilder: THW Bad Berleburg & Melissa Große